Anbaugebiete
Anbaugebiete
Japan
Auch die Japaner haben ihre eigene Legende, die sich um die Entdeckung des Tees rankt. Der Büßer Bodhidarma gelobte 7 jährige Meditation. Er schwor in diesen 7 Jahren nicht zu schlafen. Trotz seines Schwurs geschah es, dass er eines Nachts einschlief. Als er am nächsten Morgen erwachte, war er so erzürnt ob seines Versagens, dass er sich die Augenlider abschnitt und auf die Erde warf. Sobald die Augenlider den Boden berührt hatten schlugen sie Wurzeln und wuchsen alsbald zu einem großen Busch. Als der Büßer das Wunder sah, bereitete er sich aus den Blättern einen Trank. Aus allen Gegenden kamen Leute herbei die von dem Wunder gehört hatten. Viele taten es dem Büßer nach und bereiteten sich aus den Blättern einen Trank. Die belebende und anregende Wirkung wurde allseits bekannt! Der köstliche Geschmack und Duft waren Grund genug diese Gabe als eine „göttliche“ anzusehen. Bis zum heutigen Tag, ist in der Japanischen Schrift das Schriftzeichen für Augenlid und Tee das Gleiche.
Japan ist eines der wenigen Anbauländer, das, aufgrund stetig wachsenden Eigenbedarfs, Tee importieren muss. Auf der Hauptinsel Honshu sowie den benachbarten kleineren Inseln namens Shikoku und Kyushu werden traditionell fast ausschließlich Grüntees in allen Variationen von sehr frischem und klarem Charakter kultiviert. Die Haupterntezeit ist zwischen April und September. Die wenigen, ausgesuchten Exportqualitäten erfreuen sich daher weltweit größter Beliebtheit.
Japan besitzt nach China die älteste Teekultur der Welt. Im 6.–9. Jahrhundert sollen buddhistische Mönche aus China Tee mit auf das Inselreich gebracht haben. Erst im 16. Jahrhundert wurde dieses Getränk auch dem Volk zugänglich gemacht, bis dahin war der Genuss des Tees nur dem kaiserlichen Hof vorbehalten. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts begann Japan seine Tees zu exportieren. In Japan wird der Tee nicht fermentiert. Das Blattgut wird unmittelbar nach Anlieferung in der Teefabrik einer Wasserdampfbehandlung unterzogen („steaming“), um die Blattenzyme zu deaktivieren und die grüne Farbe zu fixieren. Je nach Qualität werden die Blätter anschließend gerollt, was entweder per Hand oder maschinell geschieht. Im Gegensatz zu Japan wird in China bei der traditionellen Grünteeproduktion keine Wasserdampfbehandlung angewandt. Die Deaktivierung der Enzyme, die für den Fermentationsprozess verantwortlich sind, wird hier durch eine kurze Röstung (Panfired Tea) in mit Holz befeuerten Pfannen erreicht.
China
Einer chinesischen Legende nach, wurde der Tee von Kaiser Shen -Nung ca. 3.000 Jahre vor Christi rein zufällig entdeckt. Und das kam so: Der Kaiser lagerte mit seinem Gefolge im Schatten eines großen Baumes. Es war ein Feuer entfacht worden und ein Topf mit heißem Wasser brodelte vor sich hin. Die Hitze des Feuers brachte einige Blätter an den langen Zweigen des Baumes zum Trocknen. Plötzlich kam ein heftiger Wind auf und wehte einige der Blätter in den Kessel mit dem Wasser. Das Wasser färbte sich golden und ein köstlicher Duft entströmte dem Kessel. Der Kaiser probierte den Trank und war entzückt ob des Duftes und des köstlichen Geschmackes. Der erquicklichen und anregenden Wirkung sogleich bewusst, entfuhr dem Kaiser der Ausruf „T`sa“, was soviel wie das Göttliche heißt. Bis zum heutigen Tag heißt Tee im Chinesischen „Cha“.
Das Reich der Mitte wird allgemein als das Mutterland des Tees angesehen. Innerhalb des ehemaligen Kaiserreichs gilt die Provinz Yunnan als die Geburtsstätte des Tees. Der größte Tee-produzierende Staat dieser Erde ist gleichzeitig auch eines der faszinierendsten Teeanbauländer. Aus den vielen Bergprovinzen Zentral- und Südchinas kommen diverse grüne und schwarze Sorten, wie z.B. Chun Mee, Gunpowder, Jasmin, Keemun, Lapsang Souchong, Lichee, Rose Congou sowie Yunnan.
Zu den klassischen und bedeutendsten Teeanbaugebieten gehören die Provinz Zhejiang im Südosten des Landes, berühmt für ihren Gunpowder „Temple of Heaven“, und die südwestlich von Zhejiang gelegene Provinz Fujian. Letztere gilt als Heimat der traditionellen chinesischen Jasmintee-Kultur. Neben diesen bekannten Sorten aus Anbaugebieten wie Zhejiang, Anhui, Yunnan, Fujian und Jianxi, erfreuen uns auch viele Kleinbauern und Familienbetriebe wieder mit ihren exquisiten Spezialitäten, die nach der Öffnung Chinas zum Westen ihren Weg zu uns finden!
Eine Besonderheit der chinesischen Tees ist, dass sie nicht, wie z.B. Darjeeling oder Assam, unter Gartennamen verkauft werden, sondern ihnen oft phantasievolle, blumige Namen gegeben werden, die das besondere Aussehen oder den ursprünglichen Anbauort beschreiben: Chun Mee wird als „wertvolle Augenbraue“ benannt, Lung Ching bedeutet „Drachenbrunnen“.
Indien
Aus Indien wurde eine Legende überliefert und die lautet so: Im Jahre 500 nach Christi legte der Fakir Dharma legte das Gelübde ab 7 Jahre lang nicht zu schlafen. Nach 5 Jahren geistiger Versenkung jedoch, schien es so, dass er den Schlaf nicht mehr bekämpfen konnte. Voller Verzweiflung in dem Bewusstsein sein Gelübde nicht halten zu können, griff er nach ein paar Zweigen des Baumes unter dem er sein Lager aufgeschlagen hatte. Er stopfte sich ein paar Blätter in den Mund und kaute sie. Dharma erfuhr alsbald die erfrischende und belebende Wirkung und seine Mattigkeit wich von ihm, so dass er sein Gelübde erfüllen konnte.
Darjeeling
Das wohl interessanteste und bekannteste Tee-Anbaugebiet liegt an den Südhängen des Himalaya-Gebirges. Die Teegärten befinden sich in Höhen von bis zu 2.500 m und liefern die edelsten Sorten der Welt.
Haupterntezeiten
März - Mai
first flush Sobald die Witterung es zulässt, ab Anfang März, nach dem Ende der Vegetationspause, werden die ersten zarten Blättchen und Blattsprossen der first flush-Periode geerntet. Guter first flush Darjeeling zeichnet sich durch eine hellgelbe bis honigfarbene Tasse, einen spritzig-frischen, lebhaften Charakter und einen lieblich-blumigen Duft, manchmal mit einem Hauch Muskatel-Aroma, aus.
Mai - Juni
inbetween Der qualitative „Ausläufer“ der first flush-Saison geht mit den ersten Anklängen der
second flush-Periode eine ganz eigene Verbindung ein. Das Blatt und die Infusion werden bereits
dunkler und seine Geschmacksvielfalt reicht von vollmundig bis leicht würzig.
Juni - Juli
second flush Die Sommerernte ist der Höhepunkt im Erntejahr. Durch die kräftigere und längere
Sonneneinstrahlung haben die Teebüsche mehr Kraft und Aroma entwickelt. Wichtigste
Qualitäts-Merkmale eines klassischen second flush-Tees sind ein dunkelbraunes bis schwarzes
Blatt mit goldenen Tips und eine bernsteinfarbene Tasse mit einem aromatischen, würzigen
Geschmack. Bei Topqualitäten spricht man von einer ausgeprägten Muskatel-Note.
Oktober - November
autumnal Nach einer weiteren Regenperiode im Spätsommer, bis hin zur vegetativen Winterpause
im November, gedeihen nochmals aromatische, aber etwas mildere Tees.
Assam
Assam ist eine Provinz im Nordosten Indiens mit tropischem Klima. Geografisch von Bangladesh, Burma, Bhutan, Tibet und China umgeben, besteht lediglich im Nordwesten, durch einen schmalen Gebietsstreifen, eine Verbindung mit dem Mutterland Indien. Dieses größte zusammenhängende Tee-Anbaugebiet der Welt bringt etwa die Hälfte der indischen Teeproduktion hervor. Die kräftigen und würzigen Tees vertragen sich auch mit hartem (kalkhaltigem) Wasser und bilden die Basis für zahlreiche klassische Schwarz-Tee-Mischungen. Teebüsche werden hier in Teegärten mit bis zu 1.000 Hektar großen Anbauflächen kultiviert. Heute zählt man in Assam ca. 2.000 Plantagen.
Haupterntezeiten
Mitte April - Ende Mai
first flush Diese Qualitäten sind von eher geringer wirtschaftlicher Bedeutung für den europäischen Markt. Die Tees sind meist aromatisch-frisch, hell-abgießend und von eher herbem Charakter und entsprechen daher nicht dem traditionellen Assam-Charakter.
Anfang Juni - Mitte August
second flush Assam Tees aus der zweiten Pflückungsperiode sind von größter Relevanz hinsichtlich Güte und Exportgeschäft. Diese Qualitäten sind oft sehr „bunt“ (hoher Anteil von Tips), gießen meist sehr dunkel ab und sind typisch kräftig, voll-würzig, nicht selten von malzartigem Charakter.
Dooars
Dooars, Terai sind weitere Teedistrikte im Himalayagebiet, die beide südlich von Darjeeling, aber nicht sehr hoch liegen. Wie auch in den tieferen Lagen Darjeelings, werden hier hauptsächlich Thea Assamica Pflanzen angebaut, die einen höheren Ertrag, aber nur durchschnittliche Qualitäten garantieren, während im Hochland Darjeelings die widerstandsfähigere Thea Sinensis angebaut wird, die wenig Ertrag, aber hervorragende Qualitäten hervorbringt.
Seit einigen Jahren stellen einige Gärten in Dooars und Terai First Flush her, die im Stil der Darjeeling First Flush produziert werden. Die Tees schmecken ähnlich wie Darjeeling, bei heller Tasse, duftigfrisch, nur kräftiger und schärfer; Man spricht vom "honey flavour".
Sie erzielen oft nur aus dem Grund, weil sie früher als Darjeeling First Flush geerntet werden, relativ hohe Preise, die dann mit Beginn der Darjeeling Saison wieder stark fallen. Der weitere Verlauf der Saison entspricht etwa dem in Darjeeling, allerdings kann nicht die Topqualität von Hochland-Darjeeling erreicht werden. Die Tees aus den tieferen Lagen Darjeelings können mit den guten Qualitäten aus Dooars und Terai durchaus verglichen werden.
Indien
Indien ist seiner Grundfläche nach der siebtgrößte Staat der Erde und grenzt an Pakistan, China, Nepal, Bhutan, Myanmar (vormals Burma) und Bangladesch.
Neben den weltbekannten Qualitäten aus Darjeeling und Assam liefert Indien u. a. auch hervorragende Tees aus Sikkim, Dooars, Terai und Nilgiri.
Tees aus den Höhenlagen Sikkims ähneln denen aus Darjeeling, haben aber eine noch weichere Tasse. Westlich von Assam ist Dooars gelegen. Hier werden orthodoxe Qualitäten produziert, die von ihrem Charakter her blumiger und weniger herb sind, als ihre Nachbarn aus Assam. Terai ist ein Anbaugebiet am Fuße des Himalayas. Hier werden in ca. 600 m Höhe Tees kultiviert, die geschmacklich zwischen Assam und Darjeeling liegen. In den Teegärten des südindischen Teedistriktes Nilgiri wachsen auf diversen Bergzügen fein-spritzige Tees, die an hochwertige Ceylon Qualitäten erinnern.
Nepal
Das kleine Königreich im Himalaja liegt eingeschlossen zwischen Tibet (China) im Norden und Indien im Süden, Osten und Westen. Das Land gliedert sich in das Terei (Flachland mit tropisch heissen Temperaturen), das Mittlere Bergland (bis 4200 m) und die Hochalpine Zone mit den höchsten Gipfeln unserer Erde. So verschieden und abwechslungsreich die Landschaften, so gross ist auch die ethnische Vielfalt in einem der jüngsten Teeanbauländer, obwohl die ersten Pflanzungen schon vor etwa 140 Jahren vorgenommen wurden.1863 erhielt Mr. Gajaraj Singh Thapa, Schwager des Primierministers und Verwalter der Provinz Ilam das erste Saatgut aus China geschenkt. Der Teegarten Ilam (50 Hekatar) wurde damals von ihm angelegt. Eine erste Teefabrik wurde 1873 erbaut. Von der UNO wurde erst Mitte der 50er Jahre der professionelle Teeanbau als Entwicklungsprojekt in einem der ärmsten Länder der Welt initiert und finanziell gefördert. Es gelang eine nationale Teeindustrie aufzubauen. Der Teeanbau in Nepal wird von vielen kleinen Bauernkooperativen betrieben. Diese verkaufen ihre Ernten an die örtlichen staatlichen Teefabriken.
Die Teeanbaugebiete liegen alle im Osten des Landes im mittleren Bergland, in direkter Nachbarschaft zu Darjeeling.
Ende der 60er Jahre wurde mit internationaler Unterstützung die "Nepal-Fikkal-Ilam small Tea Producers Co. Ltd." gegründet, welche die Ernten der Kleinbauern weiterverarbeitet und versucht international zu vermarkten. Die Konkurrenz aus dem benachbarten Darjeeling ist gross. Das Königreich Nepal unternimmt immense Anstrengungen sich neben dem weltberühmten Nachbarn zu behaupten. Die HOTPA ( Himalayan Orthodox Tea Producers Association, ein Zusammenschluss kleiner Teepflanzer, - züchter und -fabriken repräsentiert ebenfalls die Interessen der vom Tee lebenden Menschen östlich der Himalayaregion.
Nepal ist ein Binnenland - der nächste Hafen, Calcutta 600 km weit entfernt.
Nepals Hochlandtee zeichnet sich durch einen äusserst feinen, nussigen Geschmack mit Muskatnote aus. Es werden heute fast ausschliesslich Clonals von China Hybriden aus Darjeeling und aus eigener Zucht kultiviert. Auch konnte man in den letzten Jahren einige sehr erfahrene Manager aus Darjeeling als Führungskräfte gewinnen. Das Ergebnis sind feine Tees, welche den Vergleich mit dem berühmten Nachbarn keineswegs zu scheuen brauchen. Die meisten Tees werden nach orthodoxer Methode unter Einhaltung modernster ökologischer Standards hergestellt - es werden im Ilam Tal kaum Pestizide, sondern meist Nim - Baum Auszüge und Lemongras zur Schädlings bekämpfung eingesetzt. Gedüngt wird fast ausschliesslich organisch. Inzwischen erzielt Tee aus Nepal beachtliche Preise an den internationalen Teebörsen.
Nilgiri
Die berühmten Blue Mountains sind seit 1840 das wichtigste Teeanbaugebiet in Süd-Indien. Die Teegärten in Nilgiri sind im Vergleich zu den Plantagen in Assam eher klein. Jedoch werden auf den ca. 80.000 ha beinahe 25% der gesamten indischen Teernte eingebracht. In Nilgiri wird Tee in Höhenlagen zwischen 800 - 2000 m angebaut. Tee dieser Regionen sind körperreich und zeichnen sich durch einen fein-herben, leichten citrusartigen Geschmack aus, welcher an Ceylon highgrows erinnert. Nilgiri Tee ist ein Hauptbestandteil der beliebten sogenannten Englischen Mischung. Es gibt zwei Hauptpflück - Perioden. Einen first flush im April / Mai ca. 25% der Ernte, einen second flush September - Dezember ca. 40% der Ernte und verschiedene kürzere Pflückperioden über das Jahr verteilt.
Indonesien
Seit 1826 wird Tee auf Java und Sumatra angebaut. Es wird ganzjährig gepflückt, doch sind die Verhältnisse auf den beiden Inseln unterschiedlich. Java hat im Winter Regenzeit, und wenn diese endet, wird der beste Tee gepflückt. Sumatra, direkt unter dem Äquator, hat ein ausgeglicheneres Klima, so daß die Jahreszeit kaum eine Rolle spielt. Indonesien-Tee sind stark und dunkel in der Art der Assam-Tees und werden gern mit diesen gemischt. Es werden gut 135.000 Tonnen Tee jährllich produziert, von denen 71.000 zum Export kommen. Hauptabnehmer sind die USA, Pakistan und Ägypten.
Ceylon (Sri Lanka)
Ceylon Tees bieten dem Teekenner ein breites Spektrum unterschiedlichster Geschmacksrichtungen: Angenehm herbe, hochwertige Tees aus dem südöstlichen UVA-Distrikt, köstliche und goldfarbene Tees aus dem westlichen Dimbula-Distrikt sowie hocharomatische und gold-gelb abgießende Tees aus den 2.000 m hohen Bergen um Nuwara Eliya. Aus dem Flachland stammen die kräftig-dunkel ziehenden Lowgrown-Qualitäten.
Traditionell erfreuen sich Ceylon Tees besonders in Osteuropa und im Nahen und Mittleren Osten sehr großer Beliebtheit. Ceylon (seit 1972 in Sri Lanka umbenannt) wurde in seiner kulturellen, als auch wirtschaftlichen Entwicklung vor allem durch den Einfluss der Kolonialmacht England stark geprägt. Aufgrund der unterschiedlichen geografischen Lagen unterscheidet man hier nicht nur die Anbaugebiete, sondern auch die Anbauhöhen:
Lowgrown: 0 – 550 m
Mediumgrown: 550 – 1.050 m
Highgrown: 1.050 – 2.250 m
Die Insel Sri Lanka (früher Ceylon) liegt bei 7° 00' Nord und 81° 00' Ost im Indischen Ozean südlich von Indien. Sie bildet den gleichnamigen Inselstaat, der früher unter dem Namen Ceylon bekannt war. Der südöstliche UVA-Destrikt produziert angenehm herbe, hochwertige Tees. Der westliche Dimbula-Destrikt zeichnet sich durch die Herkunft von köstlichen, goldfarbenen Tees aus während aus den 2.000 m hohen Bergen um Nuwara Eliya hocharomatische und goldgelb abgießende Tees stammen.
Fläche: 65.610 km⊃2;
Einwohner: 19.408.635 (Stand 2001)
Hauptstadt: Colombo (Kolamba), Regierungssitz: Sri Jayawardhenapura (früher: Kotte)
Amtssprache: Singhalesisch, Tamil
Nationalfeiertag: 4. Februar
Landescode nach ISO 3166-1: LK
Währung nach ISO 4217: Sri Lanka Rupie (LKR)
Formosa (Taiwan)
Auf dieser Insel ist neben einigen interessanten Grüntees der weltberühmte Oolong-Tee beheimatet. Die verschiedensten
Anbauqualitäten sind überwiegend für den Export nach China, Japan und in die USA bestimmt, kleinere Mengen kommen auch nach Europa.
Der Begriff Formosa stammt aus dem Portugiesischen und bedeutet „wunderschöne“ Insel. Ab 1885 setzte sich der Name Taiwan (wörtlich „Terrassenbucht“) immer mehr durch und ist heute die offizielle Bezeichnung für die Insel. Aber
wie auch bei Sri Lanka/Ceylon, behielt in der Welt des Tees der Name Formosa seine Bedeutung. Obwohl die ersten Teepflanzen erst um 1650 ihren Weg nach Formosa fanden, hat sich eine beeindruckende Teekultur entwickelt, die im Zuge der Kulturrevolution durch viele emigrierte Teemeister gefördert wurde.
In den nördlichen und nordöstlichen taiwanesischen Gebirgsregionen werden erstklassige Oolongs produziert. Die Provinz Nantou wird als Hauptanbaugebiet klassischer Oolong-Tees angesehen.
Sdüdafrika
Rotbusch...die afrikanische Botschaft
Der afrikanische Alleskönner bietet ungeahnte Vorteile. So sind sowohl Rot- als auch Honeybusch frei von Koffein und Gerbsäure. Entsprechend einfach ist daher auch die Zubereitung. Eine Überdosierung oder gar längere Ziehzeiten haben keine so großen Auswirkungen, dass der Aufguss gänzlich ungenießbar wird.
Wir importieren nur hochwertigste Rotbuschqualitäten mit gründlichster Aussiebung und Reiniugng. Je feiner und häufiger der produzierte Rotbusch gesiebt wurde, desto gleichmäßiger und hochwertiger ist das Endprodukt. Wir arbeiten mit einer "super grade"-Qualität aus kultiviertem Wildwuchs. Die Nadeln sind lang und gleichmäßig. Ein Zeichen von erster Güte, die sich von dem "choice grade" klar abhebt.
Rotbuschtee lässt sich ausgezeichnet mit unterschiedlichsten Schmuckdrogen veredeln. Auf dem dünnen, rostbraunen Nadelblatt heben sich beispielsweise Korn- oder Sonnenblumenblüten hervorragend ab.
Kräutertee- und Gewürzteemischungen
Rotbusch… die afrikanische Botschaft.
Der afrikanische Alleskönner bietet ungeahnte Vorteile. So sind sowohl Rot- als auch Honeybusch frei von Koffein und Gerbsäure. Entsprechend einfach ist daher auch die Zubereitung. Eine Überdosierung oder gar längere Ziehzeiten haben keine so großen Auswirkungen, dass der Aufguss gänzlich ungenießbar wird.
Wir importieren nur hochwertigste Rotbuschqualitäten mit gründlichster Aussiebung und Reinigung. Je feiner und häufiger der produzierte Rotbusch gesiebt wurde, desto gleichmäßiger und hochwertiger ist das Endprodukt. Wir arbeiten mit einer „super grade“-Qualität aus kultiviertem Wildwuchs. Die Nadeln sind lang und gleichmäßig. Ein Zeichen von erster Güte, die sich von dem „choice grade“ klar abhebt.
Rotbuschtee lässt sich ausgezeichnet mit unterschiedlichsten Schmuckdrogen veredeln. Auf dem dünnen, rostbraunen Nadelblatt heben sich beispielsweise Korn- oder Sonnenblumenblüten hervorragend ab.
Teeanbau in Afrika
Der Teeanbau in Afrika begann erst relativ spät, etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie sind in den letzten Jahrzehnten ein wesentlicher Faktor im internationalen Teehandel geworden. Die Pflanzungen sind durch englische Initiativen entstanden.
Kenia ist das wichtigste Anbauland des Kontinents. Auf über 40 Plantagen werden ca. 240.000 Tonnen Schwarzer Tee produziert. Die meisten Plantagen liegen nördlich der Hauptstadt Nairobi sowie im Westen des Landes an der Grenze zu Tansania und Uganda. Der überwiegende Teil sind CTC-Tees für die grossen Filialisten in England, Irland, Kanada, Deutschland und den Niederlanden. Nur die Plantage "Marinyn" produziert einen körperreichen Blatt-Tee mit leichter Citrusnote. Alle anderen Plantagen produzieren recht kräftige Mediumqualitäten, die sich am besten mit etwas Milch geniessen lassen.
Malawi produziert und exportiert seit 1905 Tee, welcher auch im CTC-Verfahren hergestellt wird und hauptsächlich in Mischungen Verwendung findet. Plantagen finden sich im Süden des Landes und im Norden am Nyasa-See.
Südafrika baut seit 1877 kommerziell Tee an. Es wird ausschliesslich CTC-Tee produziert. Der meiste der kräftigen, einfachen Mediumqualitäten wird im Land konsumiert. Die Hauptanbaugebiete befinden sich im Nord-Osten der Republik.
Tansania baut seit 1905 Tee an. Auch hier wird nur CTC-Tee mittlerer Qualität erzeugt. Desweiteren finden sich Teepflanzungen in Burundi, Äthopien, Mauritius, Mosambik und Uganda. Die Qualitäten der produzierten Tees sind nicht all zu hoch. Auch machen der Mangel an Fachkräften, ein faktisch nicht vorhandenes Transportsystem, Energiesperrungen, Wetterunbilden und nicht zuletzt die politische Instabilität der gesamten Wirtschaft zu schaffen.
