Teesorten
Teesorten
Der Teestrauch
Thea sinensis (oder chinesischer Tee)
Diese Pflanze bleibt auch ohne Beschneiden strauchartig und wird höchstens 3 bis 4 Meter hoch. Sie eignet sich besonders für gemäßigte Zonen und verträgt sogar Frost. Der China-Teestrauch wird schon seit Tausenden von Jahren kultiviert, was zu einer Vielfalt von ca. 5000 Sorten geführt hat, die leider nicht alle in nennenswerten Mengen angebaut werden.
Der erste Teeanbau in Indien erfolgte im 19. Jahrhundert in der Region Darjeeling mit der chinesischen Camellia sinensis. Nach Entdeckung der Assampflanze im Urwald der Provinz Assam begann man in Indien und Ceylon (Sri Lanka) die zwei Teestraucharten zu kreuzen, um beider Vorteile auszunutzen. Diese Hybriden (Kreuzungen) werden heute fast überall angebaut. Aus Ertragsgründen hält man den Anteil der schnellwachsenden Assam- Pflanze bei weiteren Züchtungen so hoch wie möglich.
Thea assamica
Diese Pflanze wächst, nicht zurückgeschnitten, zum stattlichen Baum von 15 bis 20 Meter Höhe. Sie braucht viel Wärme und ist ein reines Tropengewächs. Sie wurde 1823 als ausgewachsener Baum im nordindischen Dschungel entdeckt. Schon wenige Jahre später hat man ihn auch schon kultiviert. Der Assam-Teestrauch benötigt ein heißes und f euchtes Klima und hat größere Blätter als der China-Teestrauch.
Der erste Teeanbau in Indien erfolgte im 19. Jahrhundert in der Region Darjeeling mit der chinesischen Camellia sinensis.
Nach Entdeckung der Assampflanze im Urwald der Provinz Assam begann man in Indien und Ceylon (Sri Lanka) die zwei Teestraucharten zu kreuzen, um beider Vorteile auszunutzen. Diese Hybriden (Kreuzungen) werden heute fast überall angebaut. Aus Ertragsgründen hält man den Anteil der schnellwachsenden Assam-Pflanze bei weiteren Züchtungen so hoch wie mö glich.
Wie es sich für ein hochwertiges Naturprodukt gehört, ist der Teestrauch mit seinen dunklen, gezahnten, lederartigen Blättern nicht gerade bescheiden, was seine A nforderungen an die Umwelt angeht. Seine Lieblingsbedingungen, allgemein mit "Kamelienklima" umschrieben, sehen so aus: mittlere Jahrestemperaturen von mindestens 18°C, kein oder allenfa lls seltener und mäßiger Frost, jährliche Niederschläge von mindestens 1600 l möglichst gleichmäßig über das Jahr verteilt, durchschnittliche Sonnenscheindaue r von etwa vier Stunden täglich - und außerdem gut drainierte, durchlässige, saure Böden.
Um zu immer feineren, aromatischeren und vor allem widerstandsfähigeren Arten zu kommen, hat man die beiden Urpflanzen immer wieder gekreuzt. Die daraus hervorgegangene so genannte Assam-Hybride hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen und dient heute als Grundlage für fast alle Teekulturen der Welt. Heutzutage werden die Pflanzen durch "cloning" verme hrt.
Nun ist es aber ein Irrtum zu glauben, daß die geschmacklichen und qualitativen Unterschiede der diversen Teesorten nur in der Pflanze selbst begründet sind. Diese M erkmale werden in erster Linie bestimmt durch das Anbaugebiet (Klima, Bodenbeschaffenheit, Höhenlage usw.) und selbstverständlich auch durch die Verarbeitungssorgfalt auf den jeweiligen Plan tagen. Durch die verschiedenen Mischungen wird ein gleichbleibender Qualitätsstandard gesichert.
Teeblatt
Absiebung der groben Blattpartikelchen. Besteht aus Blattspitzen und Blattrippen. Der Aufguß ist leichter und aromatischer als der von Brokentees. Blatt-Tees können länger ziehen als die feinen Broken, ohne bitter zu werden.
Handelsübliche Teeblattgrade
Blatt (SFTGFOP1, FTGFOP1, TGFOP1, GFOP, FOP) = 6%
kleines Blatt (FP, PEKOE) = 20%
gröberer Broken (FBOP) = 15%
feiner Broken (GFBOP, GBOP) = 20%
Fannings (BOPF, OF) + Dust (PD)
beide Grade nur für Teebeutel = 39%
Erklärung der Abkürzungen anhand einiger Beispiele:
S (=Super) F (=Finest) T (=Tippy) G (= Golden) F (= Flowery) O (=Orange) P (=Pekoe)
F (=Flowery) P (=Pekoe)
G (=Golden) F (=Flowery) B (=Broken) O (=Orange) P (=Pekoe).
B (=Broken) O (=Orange) P (=Pekoe) F (=Fannings)
Schwarzer Tee besitzt je nach Beim sortieren des fertig fermentierten Tees unterscheidet man 4 Blattgrade :
Blatt – Tee
Broken – Tee
Fannings
Dust
Man unterscheidet großblättrige Tees nach unterschiedlichen Qualitätsstufen :
Pekoe sind feine Härchen auf den Knospen und Blattunterseiten der jüngsten Triebe
Flowery Pekoe Blattriebe der Frühjahrspflückung mit zartem Duft
Orange Pekoe = königliches Blatt (langes, größeres Blatt)
Durch die Blattgradbezeichnungen lassen sich Rückschlüsse auf die Blattgröße und Struktur ziehen.
Brokentee hat eine größere Blattoberfläche, der Tee zieht und färbt sich schneller in der Tasse.
Pekoe Tee ist kräftig im Aufguss und ein grobgerolltes, kugeliges Blatt.
Die wichtigsten Sortierungen bei Broken Tee :
FBOP Flowery Broken Orange Pekoe
GFBOP Golden Flowery Broken Orange Pekoe
TGFBOP Tippy Golden Flowery Orange Pekoe
Kleinblättrige Tees mit viel Aroma und vielen Tips.
Die wichtigsten Sortierungen bei Blatt Tee :
FOP Flowery Orange Pekoe
GFOP Golden Flowery Orange Pekoe
TGFOP Tippy Golden Flowery Orange Pekoe
Diese Sortierungen beinhalten ein dünnes, drahtiges Blatt mit mehr oder weniger hohem Anteil an Tips (= Blattknospen, die sich aufgrund des geringen Gerbstoffanteils beim Fermentieren nicht verfärben)
Herkunft ein dunkelbraunes bis schwarzes Blatt und reicht geschmacklich von fein blumig-mild bis voll würzig-kräftig.
Broken
Sobald ein „B“ innerhalb der Qualitätsbezeichnung erscheint, handelt es sich nicht mehr um Blatt-Tees. B steht für Broken und und man versteht darunter ein kleinere Gradierung. Sie sind weniger groß als das ganze Blatt, aber größer als Fannings oder Dust. Broken-Sorten entstehen ganz natürlich beim Rollen, es handelt sich keinesfalls um eine schlechtere Qualität.
Der Aufguss von kleineren Blattstücken ist kräftiger, weil das Wasser mehr Angriffsfläche hat als beim ganzen Blatt.
Bancha
Ernte zum Saisonende, dadurch dicker und faseriger im Blatt und geringer Koffeingehalt-leichter Alltagstee
Geschmack: leicht, mit angenehmen, zartherben Geschmack
Wassertemperatur: 75 – 80°C
Typisch für den Japan Bancha ist sein großes Blatt, der herbe, leicht bittere Geschmack und sein niedriger Teingehalt.
Nicht wegzudenken aus Japans Alltag ist dieser im Spätsommer geerntete Tee.
Beuteltee
Die Legende will es, daß der erste Teebeutel 1904 erfunden wurde, als der amerikanische Teehändler Thomas Sullivan einige Warenproben in kleinen Seidenbeuteln an seine Kunden schickte, und diese den neuen Beuteltee überaus praktisch für die Teezubereitung fanden.
Teefälschungen durch Färben oder Mischen mit anderen pflanzlichen Substanzen und das Wiederverwenden gebrauchter Teeblätter nahmen überhand, bis schließlich ein unternehmungsfreudiger Brite, John Horniman, eine Lösung gegen derlei Unsitten fand, die ihm ein Vermögen einbringen sollte. Er verkaufte Tee in versiegelten Papiertüten mit seinem Namen als Garanten.
Er verwendete aber noch Klebstoff zum Zukleben der Papiertüten. So schmeckte der Tee entweder nach Klebstoff, oder durch das Papier pappig. Wenn man die Teebeutel aus Baumwolle verwendete schmeckten der Tee muffig.
Als es den Verbrauchern Anfang des 20. Jahrhunderts durchweg wieder besser ging, verlangten sie nach einer bequemeren Alternative zu dem herkömmlichen Aufgießen des Tees mit zwei Kannen. So wurde der Tee in spezielle Baumwollsäckchen verpackt, die der Volksmund nach ihrer Form Pompadour nannte. Der Name kommt von den kleinen kugeligen Handtaschen, die die damalige Damenwelt zur Ballgarderobe trug.
Im ersten Weltkrieg wurden die runden Kugeln Teebomben genannt. Da sich der Tee nicht entfalten konnte, färbten sie das Wasser etwas braun, aber das feine Aroma der Teeblätter gaben sie immer noch nicht ab.
Ein junger Ingenieur aus dem Dresdner Teehaus Teekanne, Adolf Rambold, experimentierte so lange mit Teesorten, Papier, Falttechniken und Maschinen bis er einen preiswerten Teebeutel herstellen konnte. Er entwickelte die Constanta Teepackmaschine.
Die Teepackmaschine macht aus einem etwa 15cm langen rechteckigen Stück Papier einen Teebeutel. Dazu wird ein Schlauch so gefaltet, daß sich die Papierkanten in der Mitte treffen und ineinandergeklappt werden können. Dann füllt die Maschine in jedes Ende des Schlauches Tee. Etwa in der Mitte bleibt ein Streifen frei, der so geknickt wird, daß der Papierschlauch zwei Kammern hat. Die längere Kammer wird spitz über das kürzere Ende geklappt und mit einer kleinen Metallklammer zusammen mit dem Haltefaden zusammengeclipst. So entsteht ein Doppelkammerbeutel ganz ohne Klebstoff. Moderne Maschinen schaffen auf diese Art 400 Stück in der Minute! Allein bei Teekanne in Düsseldorf werden über 10 Mio. Beutel pro Tag gefüllt.
Die Teebeutel wurden aber auch mißbraucht, indem Händler den Teestaub, der sich am Boden der Teebehälter absetzte, in Beutel mischten, und andere minderwertige Zutaten verwendeten. Damit kam der Teebeutel wieder in Verruf, konnte aber wegen seiner praktischen Verwendung nicht vom Markt zurückgedrängt werden.
Chai
Bisher als Nationalgetränk der Inder bekannt, findet auch hierzulande der Chai-Tee immer größere Beliebtheit. Klassische Bestandteile des Chai-Tees sind Schwarztee und die in Indien gängigen Gewürze wie Nelken, Fenchel, Anis, Kardamom, Pfeffer und Ingwer. Ursprünglich stammt diese Komposition aus der ayurvedischen Gesundheitslehre und wird nicht nur wegen ihrer geschmacksbegleitenden Vorteile, sondern auch wegen ihrer bekannten, positiv auf den Körper und Geist wirkenden Eigenschaften beigefügt. Perfektioniert wird die Schwarztee-Gewürzmischung durch die Zugabe von Milch und Honig oder Zucker.
Unser Chai-Tee ist eine Symbiose der indischen und europäischen Kultur. Klassisch indisch fällt der Schwarztee Chai aus, der sich deutlich an dem indischen Vorbild orientiert. Die in Europa populären Tees wie Rotbusch und Grüntee finden durch die scharf-würzigen Zugaben eine neue, ganz besondere Note. Wir empfehlen nicht nur für den Schwarztee, sondern auch für die Aufgüsse des Grüntees, Kräutertees und Rotbusch-Tees die Zugabe von Milch (? Tee mit ? Milch). Die Zugabe von Milch nimmt dem Tee die Schärfe und ergibt ein äußerst angenehmes Geschmacksbild.
CTC-Produktion
Diese Bezeichnung bedeutet: Crushing (Zerbrechen) – Tearing (Zerreißen) – Curling (Rollen)
Bei dieser Methode wird das grüne Blatt zunächst gewelkt, dann nur einmal gerollt und im Anschluss in der CTC-Maschine zwischen Dornenwalzen zerrissen. Dadurch werden die Zellen gründlicher und schneller aufgebrochen, als bei der orthodoxen Teeherstellung. CTC-Tee hat eine intensivere Farbe und ist ergiebiger. Stängel und Blattrippen werden weitgehend ausgeschieden und nur das zerkleinerte „Fleisch“ des grünen Blattes weiterverarbeitet. Danach gelangt der Tee direkt zum Fermentationsraum. Je nach gewünschter Blattgröße wird dieser Vorgang mehrmals wiederholt. Bei der CTC-Produktion gibt es keine Blatt-Tees und nur wenige Broken-Tees, sondern in erster Linie Fannings. CTC-Tees sind für Tee-Beutel besonders geeignet. Heute verarbeitet man den Tee in Indien bereits zu über 50% und in Kenia zu fast 100% nach der CTC-Methode. In Darjeeling wird dagegen nur orthodoxer Tee produziert.
Die wichtigsten Grade sind: BP = Broken Pekoe PF = Pekoe Fannings PD = Pekoe Dust
Earl Grey
Earl Grey, hob 1833 als britischer Premierminister das Preismonopol der East India Company im Teehandel mit China auf. Der ursprünglich rein chinesische Tee, der mit dem feinen Öl der Bergamotte (eine Zitruspflanze) leicht aromatisiert wurde, bekam so von ihm seinen Namen. Und bis heute ist der Earl Grey der Inbegriff von feinem englischen Tee. Der zusätzliche Duft, der von den Chinesen selbst stammen sollte, wirkte auf der langen Überfahrt von Übersee bis England, tief im Schiffsrumpfladeraum, als guter Schutz vor Moder- und Teergeschmack. Eine andere, ähnlich feine Teesorte, die noch zusätzlich mit anderen Zitrus-Aromen angereichert wird, trägt den verwandten Namen Lady Grey.
Earl Grey wird heute jedoch nicht mehr nur aus chinesischen Teesorten gemischt, sondern auch von indischer, meistens aus Darjeeling. Auch das typische Bergamotte-Aroma kommt nicht mehr allein vom Bergamottenöl. Earl Grey ist dem zu Folge keine bestimmte Teesorte oder Teemarke, sondern allein das zusätzliche Aroma, das den Tee, ähnlich wie auch der Rauchgeschmack, vor dem Fremdgeschmack der Schiffsladeräume auf der langen Überfahrt schützen sollte. So gibt es heute auch den grünen Earl Grey und sogar auch noch Earl Grey mit dem zusätzlichen (feinen) Raucharoma.
Wir haben einige Varianten des beliebten Earl Grey-Tees im Programm. Allesamt sind sie sehr lecker und hocharomatisch. Dennoch hebt sich diese Premium-Qualität von den anderen ab. Hier wurde eine exzellente Ceylonteebasis, die sich durch ein besonders drahtiges, sehr ebenmäßiges Blatt und eine feine Würze auszeichnet, mit einem Anteil von feinstem Yunnan-Tee abgestimmt. Auf diese besondere Basis gehört ein ebenso herausragendes Aroma, welches wir in dem natürlichen, aus Frankreich stammenden Bergamotte-Aroma gefunden haben. Eine ganz besondere Fülle und die außergewöhnliche, für diese Frucht so typische Zitrus-Note werden jeden Earl Grey-Freund überzeugen.
Gelber Tee
Gelber Tee wird traditionell vergleichbar mit den Oolongs nur halb- oder teilweise fermentiert- Bei der Produktion muss der Teemeister mit viel Fingerspitzengefühl vorgehen, um den Oxydationsprozess im richtigen Augenblick zu stoppen. Aufgrund seiner belebenden Wirkung und vielen wohltuenden Eigenschaften blieb er lange Zeit ein Privileg buddhistischer Mönche. Seine Sortenvielfalt ist sehr begrenzt, die verfügbaren Mengen gering (u.a. Jin Shan Yin Zhen , Huang Da Cha und Kekecha). Berühmt ist sein Aroma, welches „Spuren von Schokolade und Kaffee“ enthält. Fotos aus der laufenden Produktion sind bis heute nicht möglich, da die Geheimnisse bewahrt werden sollen
Honeybusch
Der Honeybusch ist wie der Rotbusch im 18ten Jahrhundert in Südafrika entdeckt worden. Der Honeybusch-Strauch hat gelbe, hell leuchtende Blüten, die nach Honig duften. Durch dieses Erscheinungsbild hat er seinen Namen erhalten. Von den Einheimischen wird der Honeybusch auch "Gemüsebusch“ genannt, weil er schotenförmige Früchte und Knotenartige Wurzeln besitzt.
Der Wildwuchs des Honeybusch wächst ausschließlich auf den kleinen Gebirgszügen im sogenannten Longkloof Distrikt. Der Strauch wird ca. 1,50 m hoch und gedeiht besonders auf feuchtem Untergrund.
In den frühen neunziger Jahren entdeckte Dr. Hannes De Lange vom National Botanical Institute Kirstenbosh bei Capetown den Honeybusch wieder. Er baute den Tee an und vermarktete ihn. Heute wird Honeybusch an 35 verschiedenen Standorten kommerziell angebaut, so werden die Wildgewächse geschont.
Andere Seiten sagen, dass es bis heute keinen konventionellen Anbau von Honeybusch gibt, da die Nachfrage noch nicht so groß ist wie beim Rotbusch.
Es gibt drei verschiedene Qualitäten vom Honeybusch, grob, mittel und feiner Schnitt. Je gröber der Schnitt ist, desto weniger süßlich ist der Geschmack.
Honeybusch kann man besser aromatisieren als Rotbusch, weil Honeybusch nicht so schnell verklumpt. Jedoch ist zu beachten, dass der Honeybusch einen noch stärkeren Eigencharakter hat, den süßlichen Geschmack, der nicht mit jedem Aroma harmonisiert
Kräuterteemischungen
Kräuter … Genuss ohne Grenzen.
Kaum ein Aufgussgetränk bietet eine so große geschmackliche Vielfalt wie Kräuterteemischungen. Würzig, blumig, süß, sauer, herb – sogar scharf – kein geschmackliches Erscheinungsbild fehlt. Zumeist ohne Koffein, Gerbstoffe und Säuren, ist dem Genuss dieser Getränke kein Limit gesetzt. Bereits jedes Kräutergewächs für sich beeindruckt in Geschmack und Mundgefühl. Gustatorische Parallelen, selbst unter ähnlich erscheinenden Pflanzen, treten kaum auf. So unterscheidet sich die NANA-Minze von der Pfefferminze in ihrer typischen „spearmint“-Note. Eukalyptus schenkt eine eher scharfe Frische.
Frische Rohware aus dem Ursprung, die in Deutschland schonend nachbehandelt wird, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Qualität und Frische.
Oolong
Oolongtee wird hauptsächlich auf Formosa hergestellt. Diese Tees sind halbfermentiert was sich auf die Produktionsart des Tees bezieht. Diese besondere Produktionsart wird folgendermaßen ausgeführt:
Rotbuschtee - Honeybuschtee
Rotbusch… die afrikanische Botschaft.
Der afrikanische Alleskönner bietet ungeahnte Vorteile. So sind sowohl Rot- als auch Honeybusch frei von Koffein und Gerbsäure. Entsprechend einfach ist daher auch die Zubereitung. Eine Überdosierung oder gar längere Ziehzeiten haben keine so großen Auswirkungen, dass der Aufguss gänzlich ungenießbar wird.
Wir importieren nur hochwertigste Rotbuschqualitäten mit gründlichster Aussiebung und Reinigung. Je feiner und häufiger der produzierte Rotbusch gesiebt wurde, desto gleichmäßiger und hochwertiger ist das Endprodukt. Wir arbeiten mit einer „super grade“-Qualität aus kultiviertem Wildwuchs. Die Nadeln sind lang und gleichmäßig. Ein Zeichen von erster Güte, die sich von dem „choice grade“ klar abhebt.
Rotbuschtee lässt sich ausgezeichnet mit unterschiedlichsten Schmuckdrogen veredeln. Auf dem dünnen, rostbraunen Nadelblatt heben sich beispielsweise Korn- oder Sonnenblumenblüten hervorragend ab.
Aromatisierter Schwarztee
Die große Revolution haben die aromatisierten Schwarztees Ende der 70er Jahre erfahren. Gab es doch damals kaum einen Heranwachsenden, der nicht in seinem in Brauntönen tapezierten Jugendzimmer bei Kerzenschein und Räucherstäbchen Wildkirsch und Vanille-Tee getrunken und weltverbessernde Gespräche geführt hat.
Heute findet diese Produktgattung eine ganz andere Positionierung. Eine äußerst abwechslungsreiche Aromenvielfalt, animiert durch den Einsatz vieler Fruchtstücke, Blüten oder Gewürze, wird mit einer fein abgestimmten Basis verbunden.
Die herben, vollfruchtigen oder intensiven Aromen werden zumeist auf milde China- und kräftig-würzige Ceylontees abgestimmt. Die leichteren, sanfteren Aromenkompositionen unterstützen wir durch eine elegante Auswahl leichterer Basen. So wählen wir dafür gern einen weichen Oolongtee, fein-milden Keemuntee, oder aromatischen, süßlich-erdigen Yunnantee.
Sencha
Sencha ist einer der bekanntesten Grüntee-Arten. Ursprünglich von buddhistischen Mönchen als Heilmittel und zur geistigen Sammlung getrunken, gilt er heute als Quelle der Inspiration, Konzentration und Vitalität. Sencha bedeutet gekochter Tee. Sen = kochen oder brühen - Cha = Tee. Merkmal dieses Tees ist die länglich gefaltete Blattform. Bei der Produktion wird während des Trocknungsprozesses der Tee auf warmen Unterlagen mit bestimmten Handgriffen in diese Form "gefaltet" bzw. "poliert". Nach Aufguss des Tees ist die volle Blattstruktur wieder erkennbar. Die Sencha-Produktion ist eine in Japan wie auch in China häufig angewandte Produktionsmethode.
Weißer Tee
ist ein sehr großblättriger speziell fermentierter Tee. Der Pai Mu Tan ist der bekannteste Vertreter dieser Teeart. Die Blattspitzen glänzen silber-weiß und haben einen sehr hellen Aufguß. Der Geschmack dieser Spezialität besticht durch ein sehr mildes angenehmes Aroma. Produktionsprozess
Pflückung per Hand, es werden nur die ungeöffneten Blattknospen verwendet. Dämpfen Anwelken im Freien Rollen vorsichtiges Schütteln in Körben, um die Blattränder aufzubrechen Trocknen unter einem Korbgestell mit Holzkohle, auf dem sich ein Bambussieb befindet. Diese Knospen werden dann langsam getrocknet. Es gehört sehr viel Erfahrung dazu, einen zarten, duftigen Weissen Tee herzustellen.
Wellness-Tee
Der Ursprung der Wortschöpfung „Wellness“ findet sich in den Begriffen „Wellbeing“ und „Fitness“. Zusammen umfassen die Begriffe heute die Definition eines gesunden, bewussten und vitalen Lebensstiles, bezogen auf das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden.
Ein Schwerpunkt ist hier ein sorgfältiger Umgang mit der Natur und ihren Produkten. Und die unkomplizierte Integration dieser Selbstverständlichkeiten in den Alltag. Deshalb tragen die Auswahl von wertvollen Zutaten und die schonende Verarbeitung maßgeblich dazu bei, ein schmackhaftes und gleichzeitig wohltuendes Produkt zu kreieren.
Für uns bedeutet dies, edle Zutaten wie Kombucha, Aloe Vera, Wakame-Seealgen oder Vitamine einzusetzen. Die Integration dieser Zutaten führt zu überraschenden Kompositionen mit eindrucksvollen Geschmacksdimensionen. Nur über den Einsatz von schmackhaften und gleichsam wohltuenden Zutaten kann der Ursprungsgedanke von Wellbeing und Fitness ganzheitlich gewahrt werden,
Kräutertee- und Gewürzteemischungen - Ayurveda
Ayurveda ist die weltweit älteste bekannte Lebens- und Gesundheitslehre und entstammt der vedischen Hochkultur Altindiens. Das Wissen wurde über tausende von Jahren mündlich überliefert.
Ayurveda setzt sich aus den Sanskrit-Wörtern Ayur (Leben) und Veda (Wissen) zusammen und kann mit "Lebensweisheit", aber auch mit "Lebenswissenschaft" übersetzt werden. Die Ayurvedische Lehre wird auch als "ganzheitliche Kombination empirischer Naturlehre und Philosophie" bezeichnet, die den Fokus auf die für die menschliche Gesundheit notwendigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert - die unterschiedlichen Temperamente (Lebensenergien), so genannte Doshas:
Vata (Wind, Luft, Pneuma) Pitta (Feuer und Wasser, Chole) Kapha (Erde und Wasser, Phlegma)
Die Essenz der Ayurvedischen Lehre ist, dass sich die Doshas in einem harmonischen Gleichgewicht befinden sollten, was unter anderem auch durch die Kraft verschiedener Kräuter gefördert werden kann.
Finden Sie in unseren Ayurveda-Tees die perfekte Balance für Ihre Lebensenergie. In unseren Kräutermischungen finden Sie die optimale Symbiose aus den Ayurveda-Lehren und europäischen Geschmacksvorstellungen und -erwartungen. Alle, die auf der Suche nach dem etwas anderen Kräutertee sind, werden hier fündig. Diese intensiven Geschmacksrichtungen entstehen ohne den Zusatz von Aromen!
